2007-10-06: Energiesparen zum Anfassen
Energiesparen zum Anfassen bot der Ortsverband B90/ Die Grünen Bad Nauheim am 06.10.2007 an seinem erfolgreichen Info-Stand zu unterschiedlichsten Formen des Energiesparens. Zahlreiche Standbesucher konnten nach der Beantwortung einiger Fragen zum Thema als Belohnung eine Energiesparlampe mit nachhause nehmen, und sofort mit dem Energiesparen beginnen.
Die Besucher zeigten großes Interesse an dem Thema, wie wir zukünftig unsere Energieversorgung umwelt- und klimafreundlich sicherstellen. Die GRÜNEN haben dazu klare Konzepte entwickelt. Die drei "E" sind dabei die entscheidenden Größen: Energiereduzierung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien.
Die Standbesucher interessierten sich dafür, welche Haushaltsgeräte aktuell besonders energiesparend sind oder wie sie ab sofort ohne neues Auto benzinsparender fahren können. Viele Fragen drehten sich um den Komplex Heizung: welche Anlage ist bei meinen Vorraussetzungen möglichst energieeffizient und umweltfreundlich? Hier wurden die GRÜNEN durch den Heizungsbauer Bruno Müller aus Nieder-Mörlen unterstützt, der ganz praktisch Einbaumöglichkeiten von Holzpelletheizungen oder solarthermischen Anlagen anhand von Beispielen aus der näheren Umgebung verdeutlichen konnte.
Ein weiterer Schwerpunkt des Standes war es, für das Stromsparen und den Bezug von Ökostrom zu werben. Wer Ökostrom von einem zertifizierten Anbieter bezieht, der verzichtet tatsächlich auf Atomstrom oder Strom aus fossilen Energiequellen. Die Ökostromanbieter verpflichten sich, soviel Strom aus erneuerbaren Energien einzukaufen, wie sie an ihre Stromkunden abgeben. Die Einhaltung dieser Selbstverpflichtung wird durch unabhängige Institute kontrolliert. Mittlerweile ist Ökostrom nur noch unwesentlich teurer, es gibt zahlreiche von den Umweltverbänden lizenzierte Anbieter. Der Wechsel zu Ökostrom ist unkompliziert und schnell durch das Ausfüllen eines Formulars zu erledigen. Längst bieten auch viele Stadtwerke in Kooperation mit den Ökostromanbietern klimafreundlichen Strom aus erneuerbaren Energiequellen an: mit gutem Beispiel gehen unter anderen Gießen, Karlsruhe oder Hannover voran. Leider kann man bei den Bad Nauheimer Stadtwerken noch keinen Ökostrom beziehen, ihr Stromangebot beinhaltet etwa 1/3 Atomstrom. Hier besteht nach Ansicht der GRÜNEN großer Handlungsbedarf.

